| Veranstaltung: | Vollversammlung des ZdK 2021 |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Beschluss durch: | VV |
| Beschlossen am: | 20.11.2021 |
| Basierend auf: | A1: Überprüfung der Beschlussvorlagen der Synodalversammlung |
Überprüfung der Beschlussvorlagen der Synodalversammlung
Beschlusstext
Seit fast zwei Jahren befindet sich das Zentralkomitee der deutschen
Katholik*innen auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz auf dem Synodalen
Weg und es liegen mindestens 15 weitere Monate vor den Synodalen. Der Synodale
Weg ist eine Reaktion der Deutschen Bischofskonferenz und auf Einladung dieser
des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf die Veröffentlichung der
sogenannten MHG-Studie, welche das Ausmaß und die systemischen Ursachen für
sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch deutlich benennt. Ziel des Synodalen
Weges ist es daher, Leid in Form sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch zu
verringern, indem die systemischen Ursachen beseitigt werden. Mit diesem Weg
vollzieht die katholische Kirche eine Umkehr (vgl. Mk 1,15) und sucht ihre
Erneuerung im Sinne des Evangeliums Jesu.
Die Vereinbarkeit der Beschlüsse des Synodalen Weges mit den Empfehlungen der
MHG-Studie an die katholische Kirche sind ein Evaluationskriterium unseres
Prozesses.
Das ZdK empfiehlt dem Erweiterten Synodalpräsidium darum, zusätzlich zu der
obligatorischen Evaluationsphase (vgl. Satzung des Synodalen Wegs) über die
Möglichkeit externer Expert*innen zu beraten, die beauftragt werden, die
Beschlüsse der Synodalversammlung auf Ihre Vereinbarkeit mit den Empfehlungen
MHG-Studie zu prüfen.
